Harald Reinl - Eine Bio- und Filmografie
 
Von: Kristina P├Âschl, Miriam Trescher, Reinhard Weber

Jahr: 2011
Seiten: 200
DIN A 4, ca. 100 Abb. teils farbig, gebunden
Preis: 26.00 EUR
ISBN: 978-3980939096
 
Kaum ein anderer Regisseur der deutschen Filmlandschaft kann so gro├če Publikumserfolge vorweisen wie Harald Reinl. Er, der durch Arnold Fanck und Leni Riefenstahl mit dem Medium Film in Ber├╝hrung kam, lieferte 1949 mit ÔÇ×Der BergkristallÔÇť sein Spielfilmdeb├╝t. Im Unterhaltungsgenre galt er bald als Garant f├╝r volle Kinokassen. Mit der Edgar-Wallace-Verfilmung ÔÇ×Der Frosch mit der MaskeÔÇť belebte er den deutschen Kriminalfilm. Der Zuspruch l├Âste nicht nur eine Edgar-Wallace-Reihe aus, sondern eine wahre Krimiflut. Seine gr├Â├čten Triumphe feierte er mit den Karl-May-Adaptionen ÔÇ×Der Schatz im SilberseeÔÇť und der ÔÇ×WinnetouÔÇť-Trilogie. Obwohl er mit seinen Inszenierungen der Edgar-Wallace-Filme und Karl-May-Western Ma├čst├Ąbe setzte, fand Reinl in der Filmliteratur nur wenig Beachtung. Die Publikation zeichnet seinen Werdegang nach, wirft einen Blick in sein Privatleben und analysiert s├Ąmtliche seiner Spielfilme.


Dickes, dickes Lob an die Herausgeber dieses Buches: So umfassend, detailreich und dennoch nie langatmig hat man das Leben des ├Âsterreichischen Regisseurs und Drehbuchautors Harald Reinl bisher noch nicht nachlesen d├╝rfen. [...] F├╝r Novizen tonnenweise h├Âchst interessantes Neuland, f├╝r gestandene Filmfans ein unverzichtbares Nachschlagewerk.
kult! Nr. 5 01/2012

[...] Dieser merkw├╝rdigen Karriere zwischen Triumph und Altersarmut wird das Buch gerecht: Es schont Reinl nicht, kommentiert die Filme kritisch und ordnet sie in den jeweiligen Kinozeitgeist ein. Eine willkommene Ann├Ąherung an einen Filmemacher, der kein Mann der Feinheiten oder der k├╝nstlerischen Ambition war, sondern der Unterhaltung, des Publikums - ein naiver Maler der gro├čen Leinwand.
deadline Nr. 28 Juli/August 2011

[...] Die Autoren umrei├čen das schillernde Leben Reinls einschlie├člich der Ehe mit Karin Dor und seines schrecklichen Endes auf Teneriffa kurz und sachlich, die Filme werden einzeln vorgestellt. [...] Toll, dass es dieses Buch gibt.
epd 09/11

├ťber den deutschen Regisseur Harald Reinl, der ├╝ber Jahrzehnte mit seinen vielen Filmen in fast allen Genren die hiesigen Kinos belieferte, gab es bisher keine vern├╝nftige Biografie. Die vorliegende, sehr fundierte und detailreiche Neurscheinung schlie├čt diese L├╝cke auf dem Buchmarkt.
Die Autoren beleuchten das Leben und Werk des extrem flei├čigen Routiniers, der u.a. mit seinen Winnetou- und Edgar-Wallace-Verfilmungen ein Millionenpublikum erreichte.
comics & mehr Nr. 67

[...] Mit Respekt, aber nicht unkritisch, reiht die erste Bio- und Filmografie ├╝ber Harald Reinl aus dem Landshuter Fachverlag f├╝r Filmliteratur das Werk (├╝ber 60 Filme) des Regisseurs in die deutschsprachige Filmgeschichte ein. Reinl repr├Ąsentiert darin ein Kapitel, das heute zwar nicht in den Kinos, aber im g├╝nstig best├╝ckten Wiederholungsprogramm der Fernsehsender fr├Âhliche Urst├Ąnd feiert.[...]
Bayerische Staatszeitung 30.09.2011

[...] Ein nicht streng wissenschaftliches, sondern popul├Ąr geschriebenes, zudem einigerma├čen erschwingliches Werk ├╝ber Reinl gab es bisher nicht; die Neuerscheinung schlie├čt eine L├╝cke auf dem Buchmarkt. [...] Bei der Recherche hat sich das Autoren-Trio durch Dutzende von B├╝chern und Zeitschriften-Jahrg├Ąngen geackert [...] Danach stellen die pro Film eine Seite bis sechs Seiten langen Kapitel den Produktionshintergrund, die Dreharbeiten und die Resonanz bei Publikum und Presse lebendig dar und f├╝hren zu einer eigenen, meist durchaus kritischen Wertung des jeweiligen Films.[...] Im Mittelpunkt steht die Analyse charakteristischer Szenen ÔÇô hier wird deutlich, dass die Autoren die Filme wirklich gesehen haben.
Karl May & Co Nr.125 August 2011

[...] Nicht nur die Biografie von Harald Reinl wird aufgerollt, es werden auch die von ihm gedrehten Filme aufgelistet, samt Inhaltsangabe, Mitwirkendenlisten und Hintergrundinformationen. Vor allem letztere sind aus heutiger Sicht aufschlussreich, vermitteln sie doch eine Ahnung von einem uns heute fremden Publikumsgeschmack und Lebensgef├╝hl. Bei einigen, die in den 60er oder 70er Jahren aufgewachsen sind, beschw├Âren die Leinwandversionen von Rosen-Resli, Dr. Mabuse, Winnetou oder die Edgar-Wallace-Krimis wohl Erinnerungen an l├Ąngst vergangene Tage herauf. [...] Wenn auch nicht aus k├╝nstlerischer, doch umso mehr aus dokumentarisch zeitgeschichtlicher Sicht ist die Aufarbeitung von Harald Reinls Bio- und Filmografie sehr interessant.
lichtung Oktober 2011/4

 
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